No Gos beim Networking – diese Fehler sollten Sie vermeiden

B2B-Events sind die perfekte Gelegenheit, um sein persönliches Netzwerk zu erweitern und mit fremden Personen ins Gespräch zu kommen. Denn Beziehungen sind der entscheidende Faktor, um beruflich und persönlich weiter zu kommen. Obwohl es beim professionellen Networking darauf ankommt, Sie selbst zu sein, gibt es einige No-Gos. Folgende Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden!

Zu spät mit dem Networking beginnen

Fangen Sie nicht damit an, ein Netzwerk aufzubauen, wenn Sie sich denken: „Jetzt könnte ich Hilfe gebrauchen.“ Denn dann ist es eigentlich schon zu spät. Ein Netzwerk sollte aufgebaut werden, bevor man Hilfe von anderen Kontakten benötigt. Nur so hat man die Möglichkeit, anderen vorab Hilfe anzubieten und Gefallen zu tun. Aus der Situation heraus lässt sich später leichter um Hilfe bitten.

Zu häufig aufs Handy schauen

Sie sind auf einer Networking-Veranstaltung, um dort persönliche Kontakte zu knüpfen. Natürlich soll es erlaubt sein, zwischendurch eine Nachricht zu schicken oder die Event-App zu checken. Hauptsächlich sollten Sie das Handy aber wegstecken und offen für persönliche Gespräche sein. Wenn Sie in Ihr Smartphone vertieft sind, signalisieren Sie damit, dass Sie nicht angesprochen werden möchten. Stecken Sie also das Handy weg und zeigen Sie sich auf B2B-Events gesprächsbereit.

Tipp: Das gleiche gilt auch, wenn Sie mit Kollegen oder Bekannten Networking-Veranstaltungen besuchen. Man neigt dazu, sich ausschließlich mit ihnen zu unterhalten. Versuchen Sie sich auch mal für einige Stunden zu trennen. So können Sie die Zeit effektiver zum Netzwerken nutzen, um fremde Eventteilnehmer kennenzulernen.

Nur von sich erzählen

Beim Networking lautet die Regel: Reden ist Silber, Zuhören ist Gold. Stellen Sie Ihren Gesprächspartner durch (offene) Fragen in den Mittelpunkt und hören Sie aufmerksam zu. Passende Zwischenfragen, die das angesprochene Thema intensivieren, heben Ihr Interesse an der anderen Person hervor. Bereiten Sie sich aber auch darauf vor, von sich zu erzählen, wenn Sie danach gefragt werden. Wichtig ist dabei, dass Sie nicht zu viele private Informationen über sich preisgeben. Der Fokus beim professionellen Networking liegt auf beruflicher Ebene.

Ein Netzwerk nur innerhalb des gewohnten Umfelds pflegen

Es ist wichtig, dass Sie sich mit Ihren Kollegen gut verstehen und innerhalb des Unternehmens gut vernetzt sind. Doch ein wirklich gutes und hilfreiches Netzwerk besteht aus vielen unterschiedlichen Personen und Persönlichkeiten. Gerade, wenn es darum geht, Probleme zu lösen oder Unterstützung benötigt wird. Personen extern des Unternehmens oder aus einem entfernten Bekanntenkreis haben eine größere Distanz zu den Problemen und können ganz neue Sichtweisen einbringen. Ein einfaches Beispiel: Sie sind IT Spezialist und möchten sich selbstständig machen. An dieser Stelle ist es hilfreich, wenn Sie ein Netzwerk aus unterschiedlichen Bereichen haben, wie beispielsweise Unternehmensführung, Marketing und Sales. Der reine Kontakt zu anderen IT Spezialisten ist in diesem Fall nicht ausreichend.

Es ist noch kein Networking-Profi vom Himmel gefallen. Der beste Tipp ist deshalb: Versuchen Sie bei jeder Gelegenheit zu Netzwerken und fremde Leute kennenzulernen. Wenn Sie die oben genannten Fehler vermeiden, fällt es Ihnen sicher gleich leichter, ein Netzwerk aufzubauen. Im congreet Networking Magazin erhalten Sie auch immer weitere Tipps zum professionellen Netzwerken – bleiben Sie auf dem Laufenden!